Sonntag, 19. April 2015

Schwupps da war sie weg... und keener wees warum oder ob man über Depression reden muss?!

Ja weg war sie und da ist sie wieder...

 

Heimlich still und leise war'se wech und heimlich still und leise kommt se wiedaa! Aber Spaß bei Seite: Ich habe nicht ernsthaft das Gefühl, jemandem Rechenschaft schuldig zu sein, etwas erklären zu MÜSSEN. Vom MÜSSEN habe ich mich kürzlich gänzlich verabschiedet und gelegentliche Rückfälle bekämpfe ich meist mehr oder minder erfolgreich. Davon aber später mehr.



Meine Mutti, meine Oma und alle, die so an meiner Erziehung mitgewirkt haben, haben mir unter anderem aber Eines erfolgreich beigebracht: Eine halbwegs gesunde Selbsteinschätzung und dass es sich gehört, dass man sich entschuldigt wenn man "etwas in den Sand setzt"...
Und so empfinde ich es in keinster Weise als Verpflichtung, etwas zu erklären oder mich zu entschuldigen... NÖ! Es ist mir einfach ein Bedürfnis. Warum ist an dieser Stelle auch leicht gesagt: Mit meiner Entscheidung für meinen YouTube Kanal und die Zeitschrift zB habe ich mich ja ein "Stück weit selbst öffentlich" gemacht.Und damit, dass ich andere "anzettel" etwas zu tun, Ihnen Anleitungen und Hilfestellung gebe, geht für mich auch irgendwie ein Hauch Verantwortung einher. Und eben jener ist es, der mir sagt, dass man dann auch eine Erklärung und ein Sorry verdient, wenn man ggf die Folgen der Ursachen zu spüren bekam, zum Beispiel durch eine erwartete, aber nicht erhaltene Antwort oder Ähnliches...
Es ist halt so: Ich bin ja meine Arbeitnehmerin und Chefin zugleich: geht die eine nach Hause, nehme ich stets die andere mit. Das hat natürlich aber auch zur Folge, wenn mit einer der beiden etwas nicht in Ordnung ist, betrifft es die andere auch und ich bin halt in meinem eigenen kleinen Betrieb dann nicht so einfach zu vertreten... ;)



Aber von vorne

 

Es gab schon einmal so eine "Phase", wo so mancher auf Antwort von mir wartete und sie nicht bekam. Achtung, achtung: Das wird auch leider immer mal wieder vorkommen. Denn unabhängig von all dem jetzt hier, treffen 30 neue Mails ein, wenn 5 beantwortet sind. Das ist schon recht schwer zu bewerkstelligen zu zweit, wenn ja primär auch praktisch gearbeitet werden muss. Aber für eine Sekräterin reicht es noch lange nicht ;) Und Fehler passieren wohl überall. Jetzt aber sind hier auch die Voraussetzungen gegeben, dass sie eben WENN, dann nur "mal selten" passieren.

Doch zurück zum Punkt: Diese erste "Vogel Strauß Phase" war eine deutlich erkennbare Vorhut der ganzen Sache... aber manche Dinge will man eben nicht sehen oder man Frau KANN sie nicht sofort  erkennen. Fast jeder zum Beispiel weiß, dass kaum ein Alkoholiker sich im Anfangsstadium seiner Krankheit hinsetzt, feststellt, dass das 5te Glas einfach zu viel ist und dann sagt "oh, ich glaube ich bin Alkoholiker, ich such mir mal Hilfe". Neeeee, das tun die wenigsten. Und so ist es auch mit anderen Dingen. Mir ist DAS passiert, was heute leider vielen Menschen passiert: Ich bin an einer Depression erkrankt! Und das zu erkennen oder sich einzugestehen, ist bereits ein langwieriger Prozess. Bis es soweit ist, hat sich das bereits an vielen Ecken und Enden ausgewirkt. Juhuuuu, Text Ende- das könnte schon genug der Erklärung sein. Aber NICHT, wenn man Isabelle heißt ;)

MUSS man denn daaaaarüber nun unbedingt reden?

 

Muss man DAS denn jetzt unbedingt öffentlich machen? Muss man da nun öffentlich herumjammern und das thematisieren, das ist doch soooooo privat und geht keinen was an! Um diese Fragen mal gleich vorwegzunehmen: Neee, MÜSSEN tut man nicht, KANN man aber! Und ich will alles andere als Herumjammern! Ansonsten hm, warum darf man nicht darüber reden? Weil es unangenehm ist, nicht dem Ponyhof enstpricht, weil es nicht das Blümchenleben vorgaukelt und man deshalb davon nichts wissen will? Hey, na dann eben nicht! Dann einfach nicht weiter lesen würde ich sagen, einfach vorbeirauschen an der Realität, die heute an jeder Ecke passiert. Augen zumachen hilft sicher zuverlässig ;) Und ansonsten:JA, das IST auch privat, aaaaaaaaber das mit der Öffentlichkeit erklärte ich ja schon und warum ich das nun thematisieren will, dafür habe ich konkrete und gleich mehrere Gründe:

Der wohl einfachste: Ich tue das, was ich tue, mit Herzblut und jeder einzelne Malschüler, jeder einzelne Kunde, liegt mir am Herzen. Da möchte ich einfach nicht den bitteren und unschönen Beigeschmack hinterlassen, "die zAcheR-fineT hat es nicht mehr nötig zu antworten, die hat an uns kein Interesse mehr, die ist desinteressiert oder ignoriert mich einfach". So fühlt sich niemand gerne! Und deshalb ist es mir wichtig, dass hiermit klar ist, dass es SO auch nicht ist, sondern es andere Gründe gab. Das würde dann bis hierhin reichen. Dann kommen aber die anderen Gründe dazu...



Ein für mich sehr naheliegender und logischer: Depression ist eine Krankheit. Grippe auch! Von einer Grippe erzählt man irgendwie jedem. Entweder ist sie sogar hörbar und sichtbar oder man erwähnt es eben völlig ohne Scheu und Hemmung. Man erklärt "neee, ich geb Dir mal lieber nicht die Hand, ich könnte dich anstecken". Bei jedem zweiten Telefonat wird sie thematisiert diese Grippe, und sei es nur, weil jemand aufrichtig fragte "wie geht es dir". Über Depression höre ich komischer Weise selten jemanden reden?! Ich habe noch nie jemanden sagen gehört:"Es tut mir leid, dass ich so oder so reagiert habe, aber ich leide an einer Depression und da verhält man sich manchmal für andere unverständlich". Komisch oder? Denn Depression ist nicht ansteckend wie die Grippe, nein, aber die Auswirkungen einer Depression bekommen zumeist weit mehr Menschen zu spühren, als nur der Erkrankte selbst. So ruft das dann des Öfteren Verwunderung hervor, Unverständnis, manchmal Verärgerung, man schaut wie die Kuh wenn's donnert, versteht den anderen nicht, aber man bekommt keine Erklärung, die das alles ändern könnte... Warum ist das so- ist doch doof oder nicht?! Und zwar für beide Seiten. Im schlimmsten Falle gehen dadurch sogar Freundschaften auseinander. Das muss doch nicht sein!

DEPRESSION ist so NEGATIVbehaftet...

 

 

ich denke, das ist mit ein Grund dafür, dass man darüber nicht redet, wie über eine Grippe. Man bringt es mit Schwäche und Problemen in Verbindung (wovon meist jeder alleine genug hat) und einer Vielzahl von anderen nicht so schönen Dingen. So will der eine nicht darüber reden, der andere eher nichts davon hören. Denkt man aber einen klitzekleinen Schritt weiter, ist das in meinen Augen falsch. Depressionen und Burnouts sind mitunter auch einfach eine Konsequenz unserer immer schnelllebiger werdenden Zeit, kein exotisches Krankheitsbild. Und man ist nicht schwach, weil man daran erkrankt. Es erfordert Mut und Stärke, es zu erkennen, anzugehen und dazu zu stehen. Also ist es vielleicht gar nicht so schlecht, als Erkrankter darüber zu reden? Ein Zeichen von Schwäche ist es für mich jedenfalls nicht! Es ist MENSCHLICH. Ja und als derjenige, der damit konfrontiert wird? Okay, vielleicht will man davon nichts hören auf der einen Seite, weil man genug andere eigene Sorgen hat. Aber vielleicht hilft es einem auch, den anderen besser zu verstehen. Statt sich ignoriert oder veralbert zu fühlen, irgendwann eventuell denken zu müssen "schade, mit dem Menschen verbindet mich nichts mehr, so doof wie er sich neuerdings verhält", hat man eine Erklärung, weiß, dieses Verhalten richtet sich nicht gegen mich und versteht Manches eventuell besser, freut sich dann doch auf den gemeinsamen Kaffee zum Termin XY... Depression hat für mich auch immer etwas mit Neuanfang zu tun, und das ist gut!



Und ein einer meiner wichtigsten Gründe, das zu thematisieren und dafür, dass das mit Sicherheit auch nicht das letzte Mal ist: Solange man nicht selbst betroffen ist, redet man also irgendwie nicht darüber. Ich selbst hatte und habe aber keine Lust zu flunkern, irgendwelche oberflächlichen Ausflüchte zu finden oder sonstige Fantasieerklärungen. Alleine schon deshalb nicht, weil ich mir dann womöglich merken müsste, wem ich jetzt was genau erzählt habe. Oh Gott, noch ne Aufgabe mehr! Nääääää, neeeeeeeeee- lieber nicht. Dann lieber sagen, wie es ist. Ich muss mich ja nicht schämen. Bei meinem Arbeitspensum und allem, was ich so auf mein Kreuz geladen hatte, ist es an sich verwunderlich, dass das nicht viel eher passiert ist. Also raus damit, mit der Sprache! Gesagt getan,oh Wunder, war ich wirklich TOTAL BAFF darüber, was mir teilweise geantwortet wurde...

Plötzlich ist das Eis gebrochen...


"Dass du das einfach so sagst...". Ja sorry, warum nicht, wenn es doch die Wahrheit ist?! Wenn ich Zahnschmerzen habe, sage ich es ja auch und dann weiß man, warum ich evtl nicht so gute Laune habe... Und dann, auf einmal, ganz plötzlich, fing nicht selten mein jeweiliges Gegenüber an zu reden, von der persönlichen Geschichte, der Depression des letzten Jahres, der Therapie, der Krise... Ja oft sprudelte es förmlich nur so heraus, so dass für mich Eines ganz deutlich spührbar war: Derjenige war froh, endlich einfach mal mit jemandem darüber reden zu können!!! Das passierte mir 1x, 2x, 3 x und nochmal und mit jedem Mal wuchs meine Verwunderung und ich fragte mich: Warum muss denn erst ICH den Mund aufmachen?! Offensichtlich besteht hier ja ein Bedürfnis, offensichtlich war es toll für die Menschen, darüber mit mir reden zu können, mit einem Menschen,. der sie versteht, der es nachvollziehen kann. Und: Darüber ÜBERHAUPT reden zu können.


Tja na dann gleich richtig! 

 

Das habe ich mir so gedacht und setze es jetzt in die Tat um :) Depression und Burnout werden offensichtlich, trotz so manch öffentlicher Geschichte des ein oder anderen Prominenten, immernoch im stillen Kämmerlein ausgemacht, so ein bißchen, als hätte man die Pest, als hätte man etwas angestellt. DAS ist so mit Sicherheit nicht zuträglich. Weder für die eine, noch für die andere Seite! Und wenn ich hier ein Beispiel sein kann, dann möchte ich dies gerne tun. Ich will hiermit sagen und zeigen: Man DARF, man KANN und vielleicht sollte man sogar darüber reden. Man muss sich nicht verstecken!!! Man muss keine Ausreden erfinden, nicht still vor sich hindenken, sich zurückziehen. Man ist weder schwach noch bekloppt! Nein! Man hat einfach die Folgen der Zeit zu tragen, Folgen schlimmer Dinge, die einem eventuell passiert sind, man ist einfach zusammengebrochen unter einer Last, die man nicht mehr tragen konnte. Vielleicht, weil man zu viel gearbeitet hat, zu viel nur für andere, statt für sich selbst da war... Geschichten gibt es viele. Man ist deshalb nicht schwächer oder schlechter als andere. Im Gegenteil! In MEINEN Augen spricht es für einen, wenn man sich so sehr mit den Dingen auseinander setzt, dass sie eben schmerzen, wenn man sensibel ist und sich endlose Fragen stellt. Ich war wirklich-wirklich überrascht davon, wieeeeeeee viele andere Menschen davon betroffen sind. Zum Einen merkt man es daran, dass es an ein echtes Weltwunder grenzt, einen vernünftigen Therapeuten zu finden, Gott und die Welt scheinen erkrankt zu sein und die Terminbücher der Therapeuten bis 2017 überfüllt, zum anderen eben stellte sich auf einmal heraus, wie viele Menschen, die mir gegenüber standen, selbst betroffen sind und nie den Mund aufgemacht hätten, hätte ich nicht darüber geredet...

Deshalb würde ich mich wirklich freuen, mit diesem doch recht langen Text hier einen kleinen Beitrag geleistet zu haben, dass ein scheinbar leider doch noch existierendes Tabu eventuell gebrochen werden kann!

 

 

Abschließend dann zurück zu mir


So wie vermutlich jeder sich sicher alkoholisiert anders verhält, haben wohl auch Depressionen die unterschiedlichsten Gesichter. ICH persönlich war nicht mehr arbeitsfähig. Jahrelang hatte ich in meinem Innenleben Dinge einfach fein säuberlich in Kartons gesteckt, Deckel drauf und gut! Kinders, versucht mal eins: Stapelt mal Kartons unterschiedlicher Größe und Gewichtsklasse übereinander! Und das bitte nicht SO, wie es Euch logisch erscheint, damit der Turm hält, sondern genau in der zufälligen Reihenfolge, wie sie Euch vom Leben gereicht werden! Na? Was passiert wohl? Irgendwann macht es einfach RUUUUUUMS und das Ganze Gebilde fliegt einem um die Ohren! Nun, mancher ist da ganz fix dabei, räumt schnell auf, sortiert um. Andere aber werden kurzfristig von diesem Kartonberg begraben und sind inzwischen schlicht zu müde, sich da einfach heraus zu wühlen- so wie ICH. Das sorgt dann dafür, dass man plötzlich nicht mehr sichtbar ist für andere. Man liegt ja unter dem Kartonberg. Man selbst blinzelt durch den ein oder anderen Schlitz mal durch, aber der geht gleich wieder zu, weil man an einem Karton kurz gerüttelt hat zum Beispiel...



Man betrachtet das Leben wie aus einem Gewächshaus, man weiß, was man tun MÜSSTE, KANN es aber doch nicht und das zieht den nächsten Rattenschwanz nach sich. Das Schlimmste daran: Streckenweise weiß man, was man falsch macht und KANN es doch nicht ändern. Die kleinsten Aufgaben werden zu einer Art Marathon, für andere kaum nachvollziehbar und unverständlich.
Tja und wie gesagt, ist man selbst seine Mitarbeiterin und Chefin zugleich, dann wirkt sich das durchaus auch auf den eigenen kleinen Betrieb aus, was natürlich kreuzgefährlich ist und die Folgen treffen leider hin und wieder auch andere, die sich Ihren Teil dann denken, sich zum Beispiel aus deren Sicht verständlicher Weise fragen: Herrgott nochmal, wo ist denn das Problem, mir ein Paar Bilder zu schicken??? (Gell Uschi?)



So hat sich sicher auch mancher gewundert, dass ich die Arbeit an der Zeitschrift eingestellt habe. Neben einigen anderen Gründen war einer der wichtigsten aber der: Man ist in einer solchen Situation nicht teamfähig. Man KANN von anderen nicht erwarten, dass sie die Auswirkungen der eigenen Depression, die manchmal wirklich eigenartig sein können, mit tragen. Das wäre wirklich zu viel verlangt. Wie sollen andere auch etwas können, was man nicht einmal selbst kann? Ich habe diese Entscheidung also aus Verantwortung mir selbst und auch anderen gegenüber getroffen. Eine Entscheidung für den Moment, eine kurzzeitig geschlossene Tür, die sich eventuell auch wieder öffnet, an gleicher Stelle, an anderer, wer weiß das schon... Doch so war es für den Moment am besten!
Streckenweise saß ich auch recht verweint und sprachlos vor meinen Portraits und konnte selbst kaum mehr fassen, wo diese "herkamen". Es war mir unvorstellbar, dass ICH das war, die diese Sachen zu Stande gebracht hatte. Da wo zuvor Tatendrang und Kreativität waren, war jetzt nur noch gähnende Leere. Und wenn diese Kreativität, mit mein höchstes Gut, nicht wieder käme, es wäre nicht nur schlimm für mich, sondern auch für all jene, die Freude daran haben, mir zu folgen auf den verschiedensten Wegen oder Kanälen...

 

Und um das nicht zu riskieren, 

 

MUSSTE ich (und das ist das einzige Muss, was ich noch  gelten ließ und lasse) genau DAS tun, was ich getan habe: Mich zurückziehen und mich zunächst nur um mich selbst kümmern. Ich musste alles andere einfach kurzzeitig ausblenden. Anders hätte das nicht funktioniert, denn auch ich kann mich nicht zerteilen, reichte meine Energie kaum mehr für meine eigenen Schritte. Alles andere würde man danach regeln können.

So hat unterm Strich  jede Depression oder Krise auch etwas Positives!

 

Denn jede Depression bringt auch Eines mit sich: Die Chance, Dinge zu erkennen, zu begreifen, zu finden, zu sortieren. Statt weiter in die falsche Richtung zu laufen,  bietet sie die Chance, auf einen Neuanfang. Und DAS IST GUT, wenn man es als solches erst einmal verstehen und annehmen kann... Es ist ein nicht leichter Weg. Meiner ist noch lange nicht zu Ende gegangen, doch ich bin an dem Teil der Wegstrecke angekommen, wo bereits Vieles neu sortiert ist, Dinge wieder klar vor mir liegen und ich sagen kann: Hey, ich war nie "wirklich weg", doch ICH BIN WIEDER DA.

An dieser Stelle also sorry an all jene, die die Folgen ein wenig mit abbekamen als Collateralschaden sozusagen. Es tut mir leid, doch es ging nicht anders und ich hoffe auf Euer Verständnis.
Und ein Riiiiiiiiieeeeeeeesen, wirklich Meeeeeeeegaaaa Dankeschön an alle, die  mich auch in dieser Zeit nie aufgegeben haben, geduldig und verständnisvoll mit mir waren, bei mir blieben und sich jetzt mit mir freuen! Ihr seid die ALLERGRÖSSTEN!



Mit diesem Beitrag habe ich mich jetzt also "offiziell" zurück gemeldet. Was sich im Einzelnen ändern wird, welche Neuerungen es gibt usw usw usw, das erfahrt Ihr in einem weiteren Beitrag.
Ich denke, für's Erste habe ich Euch genug Buchstaben entgegen geworfen ;) Auch wenn ich mir Mühe gab, das alles ein wenig nett zu illustrieren :)

In diesem Sinne: I am back aus Chaoscity...! 150% glatt laufen wird es bei mir nie, dann wäre ich nicht mehr die, die ich nun einmal bin ;), doch zumindest wird es jetzt wieder laufen, wie ICH es will und es MICH glücklich macht. Und ich denke, NUR DAMIT ist die Voraussetzung gegeben, auch meine Familie, die Menschen in meinem Umfeld glücklich zu machen und anderen Freude bringen zu können: Nämlich auch EUCH!

Alles Liebe und nun bis GANZ bald :)
Eure




 

Kommentare:

  1. Liebe Isabell, freut mich sehr, wieder von dir zu hören. Hatte es fast geahnt mit deiner Depression. Wusste aber nicht, wie Kontakt zu dir aufzunehmen, weil ich bin selbst betroffen, von dieser "Volkskrankheit Nr. 1" wie es so schön heißt. Wollte nur mein Mitgefühl ausdrücken. Aber in der tiefsten Tiefe ist man halt allein und nur man selber muss sich eingestehen, dass es so nicht weitergeht. Und was das Umfeld anbelangt, ja, sie können es nicht wissen oder wollen es nicht wissen. Und man selber spricht nicht drüber, weil man immer noch blöd angeguckt wird, als wäre man "bekloppt". Vielleicht hat das was mit unserer deutschen Vergangenheit zu tun. Zu Hitlers Zeiten wurden sogenannte Psychisch Kranke weggesperrt. Nun, ich bin ein älteres Semester und habe nicht mehr so viele Jahre vor mir, um mein Leben nochmal ganz umzukrempeln, aber ich bin jetzt zufrieden, wie es ist. Habe meine Malerei. Und rede nur mit Leuten über meine depressive Phasen, wo ich weiß, dass sie es verstehen können. Es ist jedenfalls sehr gut, dass du das jetzt so öffentlich machst. Und jetzt will ich nicht religiös werden, aber eine gute Bekannte sagte mal, und das fand ich bemerkenswert: Und Jesus zeigte den Jüngern seine Wunden und erst dann begriffen sie.

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    1. Liebe Elisabeth, ich habe Dir in einem neuen Kommentar geantwortet ♥

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  2. sooooooo schön ,von dir zu hören ! ganz fetten Respekt vor dir,als Mensch,als Frau und als Künstler!
    Ich freue mich auf alle Fälle (riiiiiiiesig) das du wieder da bist. Egal wie ,egal wann, egal wo.

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  3. Liebe Elisabeth und liebes "Anonym".
    Vielen lieben Dank. Und ja, genau deswegen schreibe ich ja darüber, weil man sich eben gar nicht "bekloppt" vorkommen muss, auch wenn man das anfänglich meint... Doch wie soll ein Mensch mich verstehen, wenn ich mich nicht öffne, nicht signalisiere, dass mit mir etwas "zeitweilig anders" ist.? Evtl. fühlt er sich dann widersprüchlich oder ungerecht behandelt, 1x, 2x, 3x... und irgendwann wendet er sich evtl. ab, was ich dann sogar nachvollziehen kann. So versuche ich mich ein wenig zu erklären, so weit es eben geht, ich entlaste mein Gegenüber davon, die Situation nicht zu verstehen oder sich negative Gedanken zu machen. Das ist POSITIV. Und für mich hat es denn Vorteil, dass ich die Erfahrung machen kann, was DANN passiert. Wer sich DANN von mir abwendet, wer sich über mich lustig macht oder mich verurteilt für meine Offenheit und eine Krankheit, der ist es dann letztlich nicht wert, dass ich ihm nachweine. Reisende soll man nicht aufhalten... Von daher kann ich das inzwischen ALLES positiv sehen, denn Eines ist auch wahr, jedenfalls oft: Nämlich dass alles Schlechte zumeist auch etwas Gutes mit sich bringt. Man muss es nur finden :)

    Alles Liebe auch für Euch und: Schön, dass Ihr da seid!

    Isabelle

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    1. Wie positiv du bist. Danke für deine liebe Antwort. Habe dir über Facebook eine Nachricht geschickt mit einem Bild. Ist zwar nicht ganz dein Malstil. Nur damit du siehst, es ist nichts umsonst, was du gemacht hast, und das ist doch tröstlich. Liebe Grüße Elisabeth

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  4. Hallo liebe Isabell,
    Das ist super das du wieder da bist und ja ich finde es toll, dass du so offen darüber sprichst.
    Schon lange bevor du die Zeitschrift beendet hast, habe ich mich gefragt, wie macht sie das bloß �� Kinder, Familie, Hund, Katze, ein neues Haus, nächtelang arbeiten und wenig Schlaf und und und. ....
    Ich habe dich dafür bewundert, statt zu bemerken, das du dir da wohl auch zu viel zumutest.
    Selbst wäre ich schon längst umgefallen. Stand ich doch auch schon oft genug am Rande irgendeines Abgrundes und wusste nicht weiter. Gott sei dank, habe ich noch immer die Kurve gekriegt und heute achte ich auch mehr auf mich, wenn es für manch einen Außenstehenden auch egoistisch erscheinen mag, aber nur jeder selbst, weiß wie viel er seinem Körper zumuten kann. Diese mal hat mich ein Bandscheibenvorfall ausgebremst. ��
    Dank deiner Bilder, Zeitschriften, Videos und netten Worten, hab ich aber auch immer wieder Ablenkung gefunden und mehr Selbstvertrauen in meine Arbeiten gewonnen .
    Dafür nochmals Danke, danke, danke.... Schön das du wieder da bist. Denk ab jetzt öfter mal an dich �� die anderen werden es schon verstehen.
    Liebe Grüße Elli

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