Samstag, 25. April 2015

Von kreativen, kleinen Händen, den Häuser, die die Welt bedeuten und von Lügen mit kurzen Beinen...

In der Theorie würde mein Thema für mindestens 2 Postings reichen, ich habe mich aber entschieden, nur Eines daraus zu machen :)
Hängt ja doch alles irgendwie zusammen und die ein oder andere Verknüpfung ist schon interessant.
Fangen wir mal mit dem "alles auslösenden Umstand" (... lustige Bezeichnung ! Dass ich einen Kinderworkshop mal SO umschreiben würde, hätte ich selbst nicht geglaubt) :


Kinderworkshop


Eine Kitagruppe aus der Kita meines Sohnes wollte gerne das Atelier besuchen und einen kleinen Workshop machen. Da ich eher nicht zu der "kuchenbackenden Mama-Sorte" gehöre (was sich nicht abwertend lesen soll. Im Gegenteil, ich beneide diese Mamas sehr, aber MEINE Stärke wird das Backen eben nie sein ), freue ich mich natürlich, wenn ich dann anderweitig etwas geben kann.

So wurde ein Termin gemacht und umso näher dieser rückte, musste ich mir überlegen, WIE genau ich das denn nun umsetze. Da ich das ja sonst nicht "im Angebot" habe (was sich nun aber ganz dolle vielleicht ändert), hatte ich natürlich alle Freiheiten, das zu gestalten... Als Erstes aber mal aufräumen!

WO sollen die Knirpse sitzen? Meine Erwachsenen-Hocker wären zu hoch, nachher plumpst da noch wer runter- hilfe. Auf dem Boden! DAS ist gut. Da kann man nicht tief fallen!
Tisch? Ja Tisch wäre doch aber auch nett!
Bretter, Steine, jaaaaaaaaaaaa, DAMIT kann man einen Tisch bauen, so einen ganz kleinen, an dem man im Schneidersitz hocken kann.
Aaaaaber, Mist, wenn sich da ein Kind rauflehnt, die Platte verschiebt und dann ist da womöglich ein Fingerchen drunter... AUA.
Klebeband aber fixiert 2 Platten miteinander, die können sie nicht mehr verrutschen. Gute Idee! Dann noch Packpapier über den Tisch und niemand sieht mehr, was drunter ist :)

Sitzen? Ja, auf dem Boden. Der ist aber kalt und nachher bin ich schuld, dass die kleinen Mäuse alle eine Blasenentzündung haben. Neeee, lieber nicht! Was tun?!
Und nun erinnere ich mal an den Satz eines vorangegangenen Postings, der da lautete "nichts wäre schlimmer, als etwas zu benötigen und dann feststellen zu müssen, dass man es weggeschmissen hat"...
Na man gut also, dass meine Rundum-Erneuerung Grenzen hatte und ich doch noch eine Menge aufbewahrt habe für schlechte Zeiten ;) Da waren doch die Kissen, die ich mal zum Bedrucken brauchte... WO waren die noch gleich? Regal 8 in unerreichbarer Höhe, MIST! Aber hurra, jaaaa, da sind ja noch die gefühlten 1000 Filzplatten in DIN A3 und da Filz bekanntlich warm hält, sind die also eine klasse Sitzunterlage. Fein..., hätten wir auch das gelöst!

Und HURRA, da fällt mir doch die Kiste ein aus Regal Nr.6, wo irgendwas von Schürzen drauf steht... Stimmt: Das sind ja die vom Kreativtag 2008!!!! in Leipzig, die, von denen ich ca.200 in Originalverpackung aufgehoben habe, weil man ja nie weiß, wofür man das mal brauchen kann.
Klar: Für einen Kita-Workshop also, ganze 7Jahre später (ich überlege mir das mit dem übereilten Wegwerfen wohl doch nochmal).

Übrigens habe ich natürlich weder Regal Nr.6 noch Regal Nr.8, aber aussehen tut es von der Höhe und der Vielzahl der Regale her bei mir schon wie bei Ikea. Dummerweise habe ich nur keinen Platz mehr für den Gabelstapler!  Benötigen würde ich ihn schon längst. So ist das Durchnummerieren der Regale evtl doch auch gar keine schlechte Idee und ich mache mir mal eine gedankliche Notiz dazu auf der To-Do Liste ;)


Das Ganze sah dann vorbereitet SO aus:




Ja, man könne meinen, ich hätte mich auf eine japanische Reisegruppe vorbereitet, denen ich einen Sushi Snack zu servieren gedenke ;)
Nee, nee, also Kinderworkshop.

Die netten Schürzen brauchte ich aber gar nicht. Da die Kinder mich in der Kita immer in bemalten Klamotten sehen, haben sie sich nach meinem Beispiel vorbereitet und kamen in bunt bemalten Pullovern... ZUCKERSÜSS!

Was nun aber tun mit den Mäusen?

 

 

Wie gut, dass mir bei der Vorbereitung diese kleinen, weißen Holzhäuser entgegenpurzelten, die ich mal bemalen und verkaufen wollte. Und wieder machte das Aufheben Sinn ;) (Ich glaube, ich bleibe doch lieber Messi).
Nun gebe ich zu, dass ich Angst hatte vor einer Acrylschlacht und natürlich auch um die Hosen der Kleinen. Ich sah schon die Muttis, die sich nachher bei mir beschwerten, dass die Farbe nicht mehr aus den Klamotten geht und mich verhandelnd mit H&M über Mengenrabatt für Einkaufsgutscheine, die ich dann würde verteilen müssen.

Also habe ich mich entschieden, mit wasservermalbaren Ölkreiden zu arbeiten- DAS würde eine saubere und überschaubare Sache werden. Und so war es auch:
Die Kinder hatten mega Spaß dabei.
Als Palette hatte ich ihnen Passepartoutkartons gegeben, wo sie die Kreide abreiben konnten. Mit dem Pinsel verdünnten sie die Farbe dann mit Wasser und färbten Ihre Häuser ein.
Ein Teil der Aufgabe war dann, mit dem Acrylmarker auf die Rückseite der Häuser genau SO viele Punkte zu malen, wie Familienmitglieder bei ihnen zu Hause wohnen.




Ich liebe es ja auch, Dinge praktisch miteinander zu verbinden und wenn man eben nichts wegwerfen muss, das Maximum aus einer Sache herausholen kann... das gebe ich auch gerne weiter. Und so haben wir dann noch die Palettenkartons weiter eingefärbt und kleine Kunstwerke zum Mitnehmen daraus gemacht, in dem 2 Schmetterlinge mit Hilfe einer Schablone aufgetragen wurden. ICH habe die jeweils nur festgehalten.



Sind das nicht coole kleine Bilder? 

 

Wir fanden sie alle gaaaaanz toll und die Kinder waren stolz wie Bolle.

Nun kann ich aber nicht ganz raus aus meiner Haut, bin und bleibe irgendwie immer "Dozentin" und das bedeutet, dass es mir auch stets wichtig ist, tatsächlich Wissen zu vermitteln. Und gerade bei so Kleinen finde ich  es toll, wenn man bereits "etwas mit auf den Weg geben kann"... In Erinnerung an die Sendung mit der Maus ist doch zum Beispiel eine Frage "WIE wird Farbe gemacht" ???

Da ich kürzlich so leuchtend, pinkfarbenes Pigment gekauft hatte, zeigte ich den Kindern damit, wie man Farbe anmischt. Nun wäre es ja aber ziemlich doof, wenn man dann nicht auch noch zeigen würde, WAS man mit der Farbe dann auch machen kann. Also musste noch eine Kleinigkeit her:
Ach wie gut (ja ich kann das nicht oft genug betonen mit dem  "doch-nicht-weggeworfen-zu-haben"), dass ich da noch die Steinmagneten hatte von vor 2 Jahren.

Davon konnte nun jedes Kind noch einen bemalen und ich zeichnete hinterher mit dem Stift noch ein Herz, ein Blümchen oder eine Prinzessin drauf. Je nachdem, was der kleine Künstler mir für Instruktionen gab. ICH war ja nur Assistent.

Schmetterlinge und Magneten bekamen die Kinder mit in einer Tüte und an den Häusern würde ich noch eine Kleinigkeit erledigen und sie dann am Folgetag mit in die Kita nehmen.

Als die kleinen Mäuse dann zum Abschied wie die Orgelpfeifen auf meiner Atelierstufe saßen, unter lautem Hurra klatschten und lachten, da musste ich mir echt ein Tränchen verdrücken. Zum Abschied wurde noch gewunken und es war wirklich ein toller Vormittag.

Ich habe dann zu Hause mit dem Stift die Fensterchen und Türen gezeichnet und aus den Punkten die Familienfiguren gemacht.



DASS DAS nochmal für Aufregung sorgen könnte, hätte ich auch nicht gedacht! Davon lest Ihr nun dann aber doch in einem weiteren Beitrag. Das Ganze ist jetzt hier doch so lang geworden, dass ich mich mal lieber entscheide, den einen Teil der Überschrift doch "abzutrennen" und in einem weiteren Posting demnächst zu "bearbeiten".
Die Geschichte mit den Lügen, die kurze Beine haben, lest Ihr dann also in den kommenden Tagen und dürft wirklich gespannt sein... ICH finde es schon seeeeeeehr interessant, was in so manchem Kopf vorgeht und wie entscheidend zwei, drei Worte sein können oder eben auch nicht...



Die Sache mit den Häusern aber, die die Welt bedeuten, nämlich unser ZUHAUSE, die finde ich wirklich abschließend sehr gelungen und auch absolut ausbaufähig für Groß und Klein. Wir haben inzwischen 100 Ideen zu Varianten dazu in den verschiedensten Ausführungen und Verwendungen. Daraus resultieren dann wieder zig andere Ideen, was wieder mal bestätigt, dass Kreativität Kreativität erzeugt :)  Ach hätte ich doch nur ein zweites und ein drittes Leben ;)

Auf jeden Fall seid Ihr herzlich zur Nachahmung eingeladen und wenn Ihr mal ein Häusle gestaltet habt, dann schickt mir gerne ein Foto. Ich bin ganz gespannt!


In diesem Sinne wünsche ich Euch ein buntes und kreatives Wochenende
für kleine und große Hände.

Alles Liebe, Eure



 

Mittwoch, 22. April 2015

Wie bemale ich eine Akkustikgitarre oder was man mit Malerei alles anstellen kann ;)

Jaaaaaaaaaaaaaaa, wie bringe ich DIE zwei Dinge zueinander, die ich sehr liebe...

Na so:




Isse nicht scheeeeeeeeeen MEINE Gitarre?! Eigentlich war es ja die von meinem Sohn. Ich habe eine andere, eine schwarze. Da er aber keine Lust mehr hatte, zu spielen und das gut Stück bereits leicht ramponiert hier auf ihr weiteres Schicksal wartete, ließ ich sie reparieren und legte dann selbst Hand an ;)

Hääääää, wie jetzt? Warum Gitarre überhaupt?


Na ja, in der etwas ziemlich schwierigen Zeit jetzt zuvor, konnte ich auch nicht malen.
Es gab Momente, wo ich glaubte, nie wieder einen Pinsel anfassen zu können. Wo sonst Ideen sprudelten, war nur Leere...
Man fragte mich, ob ich denn nicht malen könne, um irgendwie "zu verarbeiten"...
Das tun ja viele. Für viele ist die Suche nach einem Ausgleich, nach einem Ventil, erst der Grund, sich überhaupt der Malerei zuzuwenden.

Bei mir aber gilt das leider nicht. So sehr ich die Malerei auch liebe, ist sie nunmal auch mein Beruf und so 150%- ig kann ich da wohl nie auch von dem letzten Rest Erwartungshaltung frei sein. Also musste etwas Anderes her!

Als Kind spielte ich Gitarre, ließ es aber irgendwann wieder sein, weil eine bleibende Behinderung am linken Arm mir einfach Grenzen setzte (Kennt Ihr die Geschichte eigentlich???)
Jetzt entschied ich mich aber, einfach trotzdem zu spielen. Es muss ja nicht gleich das tollste Stück sein, auch einfache Melodien reichen, einfach etwas anderes Kreatives!

Und meine Rechnung ging auf und ich fand SO sogar zur Malerei zurück!


Meine Gitarre ist meine Insel! Spiele ich Gitarre, bin ich irgendwo anders, der Kopf ist frei, ich bin ganz ruhig, tanke Energie, es gibt nur mich, die Gitarre und den Klang...
Das tat mir SO gut, dass ich dann anfing "mich zu überlisten": 15 Minuten Gitarre spielen, 10 Minuten malen, 15 Minuten spielen, 10 Minuten malen.... das ging. So sahen manche Tage vollständig aus.

Irgendwann fingen die Abstände an, sich zu verschieben, ich konnte länger malen, spielte irgendwann am Anfang eines Bildes und am Ende...



So hat mich die Musik, das Instrument, gerettet

 

Es ist wirklich so und ich kann es nicht anders sagen.
Es gibt dazu noch eine längere Vorgeschichte, aber die erzähle ich Euch ein anderes Mal, das würde jetzt zu lang werden. Ich weiß, Ihr scharrt womöglich schon mit den Hufen, wollt etwas sehen, wie das mit der Malerei funktioniert ;) Mooomentchen noch ;) Danke!

Auf jeden Fall war das Grund genug für mich, der Gitarre ein neues und ganz spezielles Design zu verleihen, mit dem ich ebenfalls viel verbinde.

Nun wird mancher sagen: Hmmm, ich HAB aber gar keine Gitarre und will auch keine! Also man KANN sich ne total billige Gitarre einfach so kaufen und an die Wand hängen, nur zur Deko.

Aber wer das nicht will, nicht braucht, nicht mag, für den ist eben das Spannende: Natürlich funktioniert das auch auf vielen anderen Untergründen so. Ihr könnt das so auf Leinwand umsetzen, auf einer Holzplatte, auf einem Koffer etc etc etc etc.

Das Video dazu findet Ihr HIER und hier im Blog jetzt extra für Euch nochmal die Screenshots mit kleinen Erklärungen dazu. Wenn Ihr Fragen habt, dann fragt gerne in den Kommentaren. Da haben alle etwas davon :)

Also auf Los geht es los :)

 

 

1) Dinge aus Holz müssen angeschliffen werden. Ich nehme dazu einmal grobes Schleifpapier und dann ganz feines. Eine Leinwand muss man natürlich nicht anschleifen und eine unbehandelte Holzplatte auch nicht ;)

2) Schleifstaub entfernen und alle Teile, die nicht bemalt werden sollen, abkleben. Dann einmal in Weiß (ich habe weißes Dekoracryl genommen) grundieren und trocknen lassen. Ich habe dann nochmal geschliffen, weil ich eine ganz glatte Fläche wollte, und nochmals grundiert, weil das Muster der Gitarre noch durchschien.

3) Dann wieder trocknen lassen, schleifen und Schleifstaub wegputzen.



4) Dann reiße ich das Transfermotiv zurecht. Ein Laserausdruck eines Orignals von mir, welches ich per Photoshop noch leicht verändert hatte. Auf die Stelle, wo das Transfer soll, wird dann Transfermedium aufgetragen und auf das Motiv selbst.

5) Motiv auflegen mit der Bildseite nach unten und mit einem stumpfen Kunststoffspachtel (das geht am besten, damit nirgends Blasen sind und alles gleichmäßig fest ist)  festdrücken.

6) Das Ganze gut trocken föhnen. Da ich eine Heißluftpistole genommen habe, wurde das Ganze so heiß, als ich nicht aufgepasst habe, dass zwei Blasen enstanden. Das ist jetzt im Motiv auch zu sehen, dort wo es so leicht verbrannt wirkt. Mir gefällt das aber gut, weil es zum Design passt :) Ihr nehmt evtl lieber einen Fön ;)



7) Danach macht Ihr das Papier mit einem Schwamm nass und könnt es abrubbeln, bis das Motiv zum Vorschein kommt. Es wird danach immer wieder weiß durch einen minimalen Papierschleier. Das ist aber nicht schlimm und verschwindet ganz zum Schluss.

8) Dann habe ich alles mit Tusche in Ocker überarbeitet, teils stark wasserverdünnt, teils nicht. Das Ganze dann wieder trocknen lassen, evtl mit dem Föhn kleine Effekte entstehen lassen.

9) Danach habe ich munter drauf los gesprayt mit verschiedenen Schablonen und 2 Farben: Braun und transparentes Schwarz. Manche Motive komplett, andere nur angedeutet, mal hier lang, mal da lang... übereinander, untereinander.

10) Mit transparentem Schwarz habe ich dann auch von Außen nach Innnen gerichtet den Rand der Gitarre abgedunkelt.



11) Danach habe ich mit dem Acrylmarker in Schwarz noch den Innenrand abgedunkelt und mit dem Finger weich verwischt.

12) Ein weiteres Überarbeiten mit Tusche, um Übergange zu schaffen und weitere Effekte.

13) Dann kleine Effekte und Schriftzeichen mit dem weißen Marker und Lichter innerhalb des Gesichts.




14) Mit schwarzer Inktense Kreide habe ich dann die Haare überarbeitet und mit Wasser vermalt, Überschüsse mit einem Papiertuch wieder abgenommen...

15) Tja und dann das Ganze abschließend mit wasservedünntem Lack und einem weichen Pinsel schützend überziehen. So verschwindet auch der leicht weiße Papierschleier des Transfers endgültig ;)  und DANN :

Traaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaraaaaaaaaaaaaaa FERTIG und FREUDE! 

Nun nur noch neue Saiten drauf und losgespielt!


Hier die Anmerkung, die janz wischtische: Ich habe ALLES, wirklich ALLES getan, was man Holz NICHT antun sollte: Hitze, Wasser, wieder Hitze. Es war völlig unklar, wie sich dies und die anschließenden Farbschichten auf den Klang der Gitarre auswirken würden.
Doch ich ging das Risiko ein, denn bis dahin war es ja "nur die alte Lotte", die auf Ihr Schicksal wartete...
ICH Habe Glück gehabt, behaupte sogar, dass Ihr Klang jetzt noch schöner und weicher ist. WORAN das aber im Einzelnen liegt, ist nicht mehr herausfindbar. Doch meine "Gute" habe ich nun kaum mehr in der Hand, während ich diese heiß und innig liebe!

Macht das aber bitte NICHT mit Eurem guten Instrument, wenn Ihr das Risiko einer nachteiligen Klangveränderung nicht eingehen wollt oder könnt! Dann kauft Euch zum Beispiel einfach auf dem Flohmarkt oder so extra eine Gitarre, die primär erst einmal "nur bemalt" werden soll. Vielleicht habt ja auch Ihr Glück und es entsteht "Euer persönlicher Sound", so wie bei mir.

Wie gesagt, funktioniert das Ganze aber natürlich auch auf vielen anderen Untergründen.

Das Foto von mir mit der Gitarre hat übrigens ein ganz lieber Freund von mir gemacht, der auch viel mit der Geschichte und mit Musik zu tun hat. Dazu ebenfalls ein anderes Mal. Ich bin ihm jedenfalls für dieses Foto sehr dankbar und liebe es auch sehr :) Es ist in einer "Nacht-und Nebelaktion" entstanden, von der ich Euch ein anderes Mal berichte ;)

Bis dahin hier nochmal der Link zum Video für Euch und nun viel Spaß mit Anleitung und Film... :)

Auf die Pinsel oder Seiten fertig los :)

Liebe Grüße,





Dienstag, 21. April 2015

Alles neu macht der Mai - oder der März ;)


...der fängt ja zumindest auch mit "M" an ;) Und JETZT haben wir zwar April, aber im März WAR das und der MAI steht FAST vor der Tür...

"Ja was ist denn nun alles neu, was kommt denn nun neu?" wird mancher gespannt fragen, nach meinem vorangegangenem Post.





Äääähh, nu ma langsam mit den jungen Pferden ;) Zuerst mal ist meine Laune eine neue und das werte ich schon als  Erfolg auf ganzer Linie. Warum? Ganz einfach: Wie soll denn jemand zurück lächeln, wenn ICH ihn nicht anlächeln kann? So ist es eine Neuerung und macht mich glücklich, dass ich mein Lächeln wieder gefunden habe, wobei ich mich ein wenig fühle wie Timm Thaler... Kennt Ihr den noch? Also wer so mein Jahrgang und drumherum ist, kennt den bestimmt... (Wer ihn nicht kennt, einfach mal googeln. Weihnachtsserie von 1979 mit Thomas Orner als Hauptdarsteller)  Man war ich verliebt. Aber psssss, das gehört hier ja gar nicht her!

Also rigoros und mit kurzen schnellen Schritten zurück zum Thema: NEU!!!


Kennt Ihr das: Man sitzt da und man atmet so schwer (also nicht wirklich, aber es fühlt sich so an)... Irgendetwas erdrückt einen... Vielleicht hat man die Schrankwand einfach zu vollgestopft, vielleicht ist es das drückende Braun des Sofas, was aber vor 25 Jahren einfach modern war, eventuell ist es das tiefe Rot der Wohnzimmerwand, welches einem zunehmend auf die Seele drückt und welches man einfach nicht mehr ertragen kann... Wenn da mit der Psyche oder dem Herzchen was nicht mehr ganz rund läuft, na, was tut "Frau" dann?  Richtig: Viele gehen zum Friseur! Nun..., wenn Ihr jetzt denkt, ich hätte mir die Haare schneiden lassen, näääääääää! Was ich sagen will ist, dass für etwas Neues zumeist irgendeine krasse Veränderung von Nöten ist, die einem auch irgendwie ein Bedürfnis ist und einfach Platz schafft, für das Neue... zumindest aber mal eine Basis.



Man muss sich von altem Ballast befreien, um sich neuen Raum schaffen zu können, um DURCHATMEN zu können.
Die vollgestopfte Schrankwand muss ausgerammscht werden, das braune Sofa entsorgt werden... irgendwie so! Bei mir war es das Atelier, welches völlig auf den Kopf gestellt werden musste! Menschens Kinder! Wie schön das in der Vergangenheit mal ausgesehen hat...:
So aber wie das auf den Bildern aussah, davon war schon lange keine Spur mehr. Damals war alles elegant, luftig-schön und leicht.


 JETZT brauchte man langsam einen Kompass, um zuverlässig das Bad zu finden und auf dem Weg dorthin bestand sozusagen ständige Verletzungsgefahr okay, ein wenig übertrieben, aber nur ein wenig!  Okay, SO schlimm wie beim Einzug damals, siehe Foto, war es noch nicht, aber lange würde das nicht mehr dauern, dann wäre der Zustand wieder da ;)


WIE KONNTE DAS NUR PASSIEREN?


Diese Frage stellte ich mir immer wieder. Okay, irgendwie steckt in den meisten Künstlern ein kleiner Messie, denn irgendwie hat so ein kreativer Kopf ja früher oder später für leider JEDE "Futzel" irgendeine Verwendung, da trennt man sich eben schwer und hebt jeden Kram "für später" auch wenn das erst in 150 Jahren sein wird auf. Es gibt doch kaum eine schlimmere Vorstellung als die, dass man irgendwann eine Idee hat und weiß "mensch, ich hatte da doch mal", sich auf die Suche nach dem Material begibt, um dann hilflos, fast zu Tode erschrocken, feststellen zu müssen: NEEEEEEEIN, das habe ich weggeschmissen! Der blanke Horror! Irgendwann aber hat man zwischen vollgestopften Regalen und Hängeböden nur noch die Wahl zwischen Not und Elend... da hilft auch der schönste Eierkarton nichts, den man sich mal für eine Osterdeko seit 4 Jahren aufhebt, die man ja doch nie basteln wird, weil auch Ostern immer so plötzlich kommt (jedenfalls bei der zAcheR).


Aber DAS war es nicht alleine. Ein anderes Problem war einfach, dass dieses Geschäft von Anfang an eine Mischung aus allem war: Aus Atelier, Büro,Galerie, Ladengeschäft, Kursraum, Produktionsstätte und einfach Aufenthaltsraum, nicht Fisch nicht Fleisch, nicht irgendwas. Das kommt davon, wenn man alles auf einmal will, sich jedes Türchen offen halten will und sich nicht so recht entscheiden kann. Das KANN ja nur im Chaos enden.
Aber es ist gar nicht, dass ich da einfach nur nicht so entscheidungsfreudig wäre, nein nein... Es ist einfach SO, dass ich NIE, ZU KEINER ZEIT, jemals einen Plan hatte, ob Ihr das nun glaubt oder nicht... (ich werde nämlich oft danach gefragt).
Ich bin die Schritte immer so gegangen, wie sie sich ergaben und deshalb konnte ich mir jetzt Gott sei Dank auch sagen: Offenbar war der Zeitpunkt für Richtungsentscheidungen einfach auch noch nie da! Aber JETZT, jetzt klopfte der direkt mit dem Vorschlaghammer an!

UND JETZT WIRD ES ANDERS...


Aufräumen! Wer bin ich, was will ich, was tut mir gut, was nicht?

Als erstes Mal brauche ich Luft zum Atmen!!! Raum! Und diese Luft hat man nicht, wenn man permanent über Kisten stolpert. Ob ich selbst den Antrieb gefunden hätte, wirklich loszulegen, das weiß ich nicht. Aber liebe Freunde standen vor der Tür und krempelten mal eben einfach so die Ärmel für mich hoch! Uff, baff, geplättet, überwältigt... DAAAAAAAAAAAANKE dafür!



Die liebe Andrea Haase hat dann diesen Art Journal Eintrag daraus gemacht. Das sagt doch alles, oder?
Mehr zum Thema Art-Journal, wer damit noch so gar nichts anfangen kann, könnt Ihr übrigens hier nachlesen.Dann wisst Ihr erst einmal Bescheid. So manchen Beitrag wird es in der Zukunft darüber sicher auch geben...



JETZT kann ich wieder atmen, habe so viel Platz wie nie zuvor  und SO SORTIERT wie mein Atelier jetzt ist, bin inzwischen fast auch wieder ich ;) (nur zu Hause noch nicht ;) )

Keine Zeitung mehr, das wusstet Ihr ja schon. Neben den eigentlichen Gründen dafür, bin ich inzwischen wohl auch dahinter gekommen, dass ich scheinbar einfach auch kein dauerhafter Teamplayer bin. Immer mal wieder ja und super gerne, aber sobald etwas zur dauerhaften Verpflichtung wird, wo ich mich an ständige Regeln zu halten habe, da rebelliert dann offensichtlich fuchsteufelswild mein "künstlerischer Freigeist". Ja, ja,. den habe ich jetzt wirklich mal kennen lernen müssen und kann sicher sagen: DEN GIBT es!
Na gut, dann BIN ich eben SO. Das muss ich dann wohl auch einfach mal akzeptieren lernen. Und wer mich so nicht mag, der mag halt andere ;)

Galerieverkäufe der Bilder ja, aber auch nicht mehr überall und zur gleichen Zeit! Mein Tag hat auch nur 24Stunden, ich kapiere das langsam. Bißchen spät mit 40, aber besser spät, als nie. Hier "sortiere" ich halt auch um und vor allem aus.

Meine Stempelchen? DIE liebe ich wie doll und verrückt und die gebe ich auch nicht mehr her. Immerhin werde ich die auch noch mit 85 schnibbeln können, mit so einer 2Meter Leinwand könnte das schon komplizierter werden.

Video? Yes, back to the roots :) Und zwar genau SO, wie ICH MAG und WANN ICH mag, dann macht es mir nämlich SPASS und dann ist es auch AUTHENTISCH, so wie es EUCH ja stets gefiel :)

Malkurse/ Workshops, jaaaaaaaaaa, ganz viele! Es scheint ja eine Stärke von mir zu sein, mein Wissen weiter zu geben. "Never change a winning team" sagt man... na dann! Ich nehme an, das wird Euch freuen :) Termine folgen in einem Newsletter. Wer sie bereits jetzt lesen will, der findet die aktuellen Workshop Daten hier.



Ladengeschäft? Nö, gibt es nicht mehr. Ich bin scheinbar zu einem gehörig hohem %-Satz ein Onlinemensch und NUR weil ich ein Schaufenster habe, MUSS ich ja nicht aufmachen ;) Musste ich auch erst einmal begreifen. Und da ja auch YouTube, DaWanda und Co online sind und ich mich nicht zerhacken kann, ist das für mich einfach der beste Weg. Es heißt ja NICHT, dass keiner reinkommen darf. Wenn die Tür offen ist oder man mit mir verabredet ist, dann sehr gerne :)

Ab und an zwischendurch mal ein Buch an Stelle der Zeitung. Das Erste ist bereits erschienen, das zweite erscheint im August und weitere sind in Planung. Ihr seht- neeeeeeee, so ganz geschlafen habe ich trotz Allem nicht. Mehr über das erste Buch "Cuties" lest Ihr hier und sicher schreibe ich auch noch einmal etwas darüber.



Mein Atelier ist damit inzwischen einfach ein Ort der Kreativität, wo ich meiner Arbeit nachgehen kann, mich zurückziehen und wohlfühlen kann, wo ich die Tür für andere Kreative öffnen kann, wenn ich es möchte. Nie konnte ich freier und glücklicher in diesen Räumen durchatmen, als jetzt.



Das alles wird sich auswirken in neuen Bildern,  neuen Motiven, neuen Videos... Anteilig ist dies bereits schon passiert, uuuuuups ;) Mehr möchte ich Euch gar nicht versprechen, denn versprechen ist nie gut, wenn man sich damit nur wieder das MUSS auf die Schultern lädt. Tut man dagegen etwas mit voller Begeisterung, mit ganzem Herzen und Liebe zur Sache, dann wird das einfach immer gut und die Freude findet ihren Weg zum Gegenüber. DAS ist die Hauptsache. I will make the world a kleenet bißchen buntaaaaaaaaaaaaa! (Ja, ich kann auch ordentlich schreiben mit ordentlicher Rechtschreibung- hab isch abba gerade keene Lust, weil mir mehr fröhlich is ;) )

In diesem Sinne wollte ich Euch hier ein Paar Fotos zeigen vom alten/ neuen Atelier und einfach mal laut in die Welt hinausrufen:


HAPPY BREAKING STUPID RULES!
WHATever you do, BE YOU!


Mein neuer Leitsatz ;)
Vielleicht inspiriert er auch den ein oder anderen unter Euch zu der ein oder anderen verrückten "Schandtat" ;)

Lasst Euch überraschen, zu was allem ich in der Zwischenzeit inspiriert wurde... In Kürze geht es los.

Bis dahin vergesst nicht:

Alles Liebe und bis demnächst :),









Sonntag, 19. April 2015

Schwupps da war sie weg... und keener wees warum oder ob man über Depression reden muss?!

Ja weg war sie und da ist sie wieder...

 

Heimlich still und leise war'se wech und heimlich still und leise kommt se wiedaa! Aber Spaß bei Seite: Ich habe nicht ernsthaft das Gefühl, jemandem Rechenschaft schuldig zu sein, etwas erklären zu MÜSSEN. Vom MÜSSEN habe ich mich kürzlich gänzlich verabschiedet und gelegentliche Rückfälle bekämpfe ich meist mehr oder minder erfolgreich. Davon aber später mehr.



Meine Mutti, meine Oma und alle, die so an meiner Erziehung mitgewirkt haben, haben mir unter anderem aber Eines erfolgreich beigebracht: Eine halbwegs gesunde Selbsteinschätzung und dass es sich gehört, dass man sich entschuldigt wenn man "etwas in den Sand setzt"...
Und so empfinde ich es in keinster Weise als Verpflichtung, etwas zu erklären oder mich zu entschuldigen... NÖ! Es ist mir einfach ein Bedürfnis. Warum ist an dieser Stelle auch leicht gesagt: Mit meiner Entscheidung für meinen YouTube Kanal und die Zeitschrift zB habe ich mich ja ein "Stück weit selbst öffentlich" gemacht.Und damit, dass ich andere "anzettel" etwas zu tun, Ihnen Anleitungen und Hilfestellung gebe, geht für mich auch irgendwie ein Hauch Verantwortung einher. Und eben jener ist es, der mir sagt, dass man dann auch eine Erklärung und ein Sorry verdient, wenn man ggf die Folgen der Ursachen zu spüren bekam, zum Beispiel durch eine erwartete, aber nicht erhaltene Antwort oder Ähnliches...
Es ist halt so: Ich bin ja meine Arbeitnehmerin und Chefin zugleich: geht die eine nach Hause, nehme ich stets die andere mit. Das hat natürlich aber auch zur Folge, wenn mit einer der beiden etwas nicht in Ordnung ist, betrifft es die andere auch und ich bin halt in meinem eigenen kleinen Betrieb dann nicht so einfach zu vertreten... ;)



Aber von vorne

 

Es gab schon einmal so eine "Phase", wo so mancher auf Antwort von mir wartete und sie nicht bekam. Achtung, achtung: Das wird auch leider immer mal wieder vorkommen. Denn unabhängig von all dem jetzt hier, treffen 30 neue Mails ein, wenn 5 beantwortet sind. Das ist schon recht schwer zu bewerkstelligen zu zweit, wenn ja primär auch praktisch gearbeitet werden muss. Aber für eine Sekräterin reicht es noch lange nicht ;) Und Fehler passieren wohl überall. Jetzt aber sind hier auch die Voraussetzungen gegeben, dass sie eben WENN, dann nur "mal selten" passieren.

Doch zurück zum Punkt: Diese erste "Vogel Strauß Phase" war eine deutlich erkennbare Vorhut der ganzen Sache... aber manche Dinge will man eben nicht sehen oder man Frau KANN sie nicht sofort  erkennen. Fast jeder zum Beispiel weiß, dass kaum ein Alkoholiker sich im Anfangsstadium seiner Krankheit hinsetzt, feststellt, dass das 5te Glas einfach zu viel ist und dann sagt "oh, ich glaube ich bin Alkoholiker, ich such mir mal Hilfe". Neeeee, das tun die wenigsten. Und so ist es auch mit anderen Dingen. Mir ist DAS passiert, was heute leider vielen Menschen passiert: Ich bin an einer Depression erkrankt! Und das zu erkennen oder sich einzugestehen, ist bereits ein langwieriger Prozess. Bis es soweit ist, hat sich das bereits an vielen Ecken und Enden ausgewirkt. Juhuuuu, Text Ende- das könnte schon genug der Erklärung sein. Aber NICHT, wenn man Isabelle heißt ;)

MUSS man denn daaaaarüber nun unbedingt reden?

 

Muss man DAS denn jetzt unbedingt öffentlich machen? Muss man da nun öffentlich herumjammern und das thematisieren, das ist doch soooooo privat und geht keinen was an! Um diese Fragen mal gleich vorwegzunehmen: Neee, MÜSSEN tut man nicht, KANN man aber! Und ich will alles andere als Herumjammern! Ansonsten hm, warum darf man nicht darüber reden? Weil es unangenehm ist, nicht dem Ponyhof enstpricht, weil es nicht das Blümchenleben vorgaukelt und man deshalb davon nichts wissen will? Hey, na dann eben nicht! Dann einfach nicht weiter lesen würde ich sagen, einfach vorbeirauschen an der Realität, die heute an jeder Ecke passiert. Augen zumachen hilft sicher zuverlässig ;) Und ansonsten:JA, das IST auch privat, aaaaaaaaber das mit der Öffentlichkeit erklärte ich ja schon und warum ich das nun thematisieren will, dafür habe ich konkrete und gleich mehrere Gründe:

Der wohl einfachste: Ich tue das, was ich tue, mit Herzblut und jeder einzelne Malschüler, jeder einzelne Kunde, liegt mir am Herzen. Da möchte ich einfach nicht den bitteren und unschönen Beigeschmack hinterlassen, "die zAcheR-fineT hat es nicht mehr nötig zu antworten, die hat an uns kein Interesse mehr, die ist desinteressiert oder ignoriert mich einfach". So fühlt sich niemand gerne! Und deshalb ist es mir wichtig, dass hiermit klar ist, dass es SO auch nicht ist, sondern es andere Gründe gab. Das würde dann bis hierhin reichen. Dann kommen aber die anderen Gründe dazu...



Ein für mich sehr naheliegender und logischer: Depression ist eine Krankheit. Grippe auch! Von einer Grippe erzählt man irgendwie jedem. Entweder ist sie sogar hörbar und sichtbar oder man erwähnt es eben völlig ohne Scheu und Hemmung. Man erklärt "neee, ich geb Dir mal lieber nicht die Hand, ich könnte dich anstecken". Bei jedem zweiten Telefonat wird sie thematisiert diese Grippe, und sei es nur, weil jemand aufrichtig fragte "wie geht es dir". Über Depression höre ich komischer Weise selten jemanden reden?! Ich habe noch nie jemanden sagen gehört:"Es tut mir leid, dass ich so oder so reagiert habe, aber ich leide an einer Depression und da verhält man sich manchmal für andere unverständlich". Komisch oder? Denn Depression ist nicht ansteckend wie die Grippe, nein, aber die Auswirkungen einer Depression bekommen zumeist weit mehr Menschen zu spühren, als nur der Erkrankte selbst. So ruft das dann des Öfteren Verwunderung hervor, Unverständnis, manchmal Verärgerung, man schaut wie die Kuh wenn's donnert, versteht den anderen nicht, aber man bekommt keine Erklärung, die das alles ändern könnte... Warum ist das so- ist doch doof oder nicht?! Und zwar für beide Seiten. Im schlimmsten Falle gehen dadurch sogar Freundschaften auseinander. Das muss doch nicht sein!

DEPRESSION ist so NEGATIVbehaftet...

 

 

ich denke, das ist mit ein Grund dafür, dass man darüber nicht redet, wie über eine Grippe. Man bringt es mit Schwäche und Problemen in Verbindung (wovon meist jeder alleine genug hat) und einer Vielzahl von anderen nicht so schönen Dingen. So will der eine nicht darüber reden, der andere eher nichts davon hören. Denkt man aber einen klitzekleinen Schritt weiter, ist das in meinen Augen falsch. Depressionen und Burnouts sind mitunter auch einfach eine Konsequenz unserer immer schnelllebiger werdenden Zeit, kein exotisches Krankheitsbild. Und man ist nicht schwach, weil man daran erkrankt. Es erfordert Mut und Stärke, es zu erkennen, anzugehen und dazu zu stehen. Also ist es vielleicht gar nicht so schlecht, als Erkrankter darüber zu reden? Ein Zeichen von Schwäche ist es für mich jedenfalls nicht! Es ist MENSCHLICH. Ja und als derjenige, der damit konfrontiert wird? Okay, vielleicht will man davon nichts hören auf der einen Seite, weil man genug andere eigene Sorgen hat. Aber vielleicht hilft es einem auch, den anderen besser zu verstehen. Statt sich ignoriert oder veralbert zu fühlen, irgendwann eventuell denken zu müssen "schade, mit dem Menschen verbindet mich nichts mehr, so doof wie er sich neuerdings verhält", hat man eine Erklärung, weiß, dieses Verhalten richtet sich nicht gegen mich und versteht Manches eventuell besser, freut sich dann doch auf den gemeinsamen Kaffee zum Termin XY... Depression hat für mich auch immer etwas mit Neuanfang zu tun, und das ist gut!



Und ein einer meiner wichtigsten Gründe, das zu thematisieren und dafür, dass das mit Sicherheit auch nicht das letzte Mal ist: Solange man nicht selbst betroffen ist, redet man also irgendwie nicht darüber. Ich selbst hatte und habe aber keine Lust zu flunkern, irgendwelche oberflächlichen Ausflüchte zu finden oder sonstige Fantasieerklärungen. Alleine schon deshalb nicht, weil ich mir dann womöglich merken müsste, wem ich jetzt was genau erzählt habe. Oh Gott, noch ne Aufgabe mehr! Nääääää, neeeeeeeeee- lieber nicht. Dann lieber sagen, wie es ist. Ich muss mich ja nicht schämen. Bei meinem Arbeitspensum und allem, was ich so auf mein Kreuz geladen hatte, ist es an sich verwunderlich, dass das nicht viel eher passiert ist. Also raus damit, mit der Sprache! Gesagt getan,oh Wunder, war ich wirklich TOTAL BAFF darüber, was mir teilweise geantwortet wurde...

Plötzlich ist das Eis gebrochen...


"Dass du das einfach so sagst...". Ja sorry, warum nicht, wenn es doch die Wahrheit ist?! Wenn ich Zahnschmerzen habe, sage ich es ja auch und dann weiß man, warum ich evtl nicht so gute Laune habe... Und dann, auf einmal, ganz plötzlich, fing nicht selten mein jeweiliges Gegenüber an zu reden, von der persönlichen Geschichte, der Depression des letzten Jahres, der Therapie, der Krise... Ja oft sprudelte es förmlich nur so heraus, so dass für mich Eines ganz deutlich spührbar war: Derjenige war froh, endlich einfach mal mit jemandem darüber reden zu können!!! Das passierte mir 1x, 2x, 3 x und nochmal und mit jedem Mal wuchs meine Verwunderung und ich fragte mich: Warum muss denn erst ICH den Mund aufmachen?! Offensichtlich besteht hier ja ein Bedürfnis, offensichtlich war es toll für die Menschen, darüber mit mir reden zu können, mit einem Menschen,. der sie versteht, der es nachvollziehen kann. Und: Darüber ÜBERHAUPT reden zu können.


Tja na dann gleich richtig! 

 

Das habe ich mir so gedacht und setze es jetzt in die Tat um :) Depression und Burnout werden offensichtlich, trotz so manch öffentlicher Geschichte des ein oder anderen Prominenten, immernoch im stillen Kämmerlein ausgemacht, so ein bißchen, als hätte man die Pest, als hätte man etwas angestellt. DAS ist so mit Sicherheit nicht zuträglich. Weder für die eine, noch für die andere Seite! Und wenn ich hier ein Beispiel sein kann, dann möchte ich dies gerne tun. Ich will hiermit sagen und zeigen: Man DARF, man KANN und vielleicht sollte man sogar darüber reden. Man muss sich nicht verstecken!!! Man muss keine Ausreden erfinden, nicht still vor sich hindenken, sich zurückziehen. Man ist weder schwach noch bekloppt! Nein! Man hat einfach die Folgen der Zeit zu tragen, Folgen schlimmer Dinge, die einem eventuell passiert sind, man ist einfach zusammengebrochen unter einer Last, die man nicht mehr tragen konnte. Vielleicht, weil man zu viel gearbeitet hat, zu viel nur für andere, statt für sich selbst da war... Geschichten gibt es viele. Man ist deshalb nicht schwächer oder schlechter als andere. Im Gegenteil! In MEINEN Augen spricht es für einen, wenn man sich so sehr mit den Dingen auseinander setzt, dass sie eben schmerzen, wenn man sensibel ist und sich endlose Fragen stellt. Ich war wirklich-wirklich überrascht davon, wieeeeeeee viele andere Menschen davon betroffen sind. Zum Einen merkt man es daran, dass es an ein echtes Weltwunder grenzt, einen vernünftigen Therapeuten zu finden, Gott und die Welt scheinen erkrankt zu sein und die Terminbücher der Therapeuten bis 2017 überfüllt, zum anderen eben stellte sich auf einmal heraus, wie viele Menschen, die mir gegenüber standen, selbst betroffen sind und nie den Mund aufgemacht hätten, hätte ich nicht darüber geredet...

Deshalb würde ich mich wirklich freuen, mit diesem doch recht langen Text hier einen kleinen Beitrag geleistet zu haben, dass ein scheinbar leider doch noch existierendes Tabu eventuell gebrochen werden kann!

 

 

Abschließend dann zurück zu mir


So wie vermutlich jeder sich sicher alkoholisiert anders verhält, haben wohl auch Depressionen die unterschiedlichsten Gesichter. ICH persönlich war nicht mehr arbeitsfähig. Jahrelang hatte ich in meinem Innenleben Dinge einfach fein säuberlich in Kartons gesteckt, Deckel drauf und gut! Kinders, versucht mal eins: Stapelt mal Kartons unterschiedlicher Größe und Gewichtsklasse übereinander! Und das bitte nicht SO, wie es Euch logisch erscheint, damit der Turm hält, sondern genau in der zufälligen Reihenfolge, wie sie Euch vom Leben gereicht werden! Na? Was passiert wohl? Irgendwann macht es einfach RUUUUUUMS und das Ganze Gebilde fliegt einem um die Ohren! Nun, mancher ist da ganz fix dabei, räumt schnell auf, sortiert um. Andere aber werden kurzfristig von diesem Kartonberg begraben und sind inzwischen schlicht zu müde, sich da einfach heraus zu wühlen- so wie ICH. Das sorgt dann dafür, dass man plötzlich nicht mehr sichtbar ist für andere. Man liegt ja unter dem Kartonberg. Man selbst blinzelt durch den ein oder anderen Schlitz mal durch, aber der geht gleich wieder zu, weil man an einem Karton kurz gerüttelt hat zum Beispiel...



Man betrachtet das Leben wie aus einem Gewächshaus, man weiß, was man tun MÜSSTE, KANN es aber doch nicht und das zieht den nächsten Rattenschwanz nach sich. Das Schlimmste daran: Streckenweise weiß man, was man falsch macht und KANN es doch nicht ändern. Die kleinsten Aufgaben werden zu einer Art Marathon, für andere kaum nachvollziehbar und unverständlich.
Tja und wie gesagt, ist man selbst seine Mitarbeiterin und Chefin zugleich, dann wirkt sich das durchaus auch auf den eigenen kleinen Betrieb aus, was natürlich kreuzgefährlich ist und die Folgen treffen leider hin und wieder auch andere, die sich Ihren Teil dann denken, sich zum Beispiel aus deren Sicht verständlicher Weise fragen: Herrgott nochmal, wo ist denn das Problem, mir ein Paar Bilder zu schicken??? (Gell Uschi?)



So hat sich sicher auch mancher gewundert, dass ich die Arbeit an der Zeitschrift eingestellt habe. Neben einigen anderen Gründen war einer der wichtigsten aber der: Man ist in einer solchen Situation nicht teamfähig. Man KANN von anderen nicht erwarten, dass sie die Auswirkungen der eigenen Depression, die manchmal wirklich eigenartig sein können, mit tragen. Das wäre wirklich zu viel verlangt. Wie sollen andere auch etwas können, was man nicht einmal selbst kann? Ich habe diese Entscheidung also aus Verantwortung mir selbst und auch anderen gegenüber getroffen. Eine Entscheidung für den Moment, eine kurzzeitig geschlossene Tür, die sich eventuell auch wieder öffnet, an gleicher Stelle, an anderer, wer weiß das schon... Doch so war es für den Moment am besten!
Streckenweise saß ich auch recht verweint und sprachlos vor meinen Portraits und konnte selbst kaum mehr fassen, wo diese "herkamen". Es war mir unvorstellbar, dass ICH das war, die diese Sachen zu Stande gebracht hatte. Da wo zuvor Tatendrang und Kreativität waren, war jetzt nur noch gähnende Leere. Und wenn diese Kreativität, mit mein höchstes Gut, nicht wieder käme, es wäre nicht nur schlimm für mich, sondern auch für all jene, die Freude daran haben, mir zu folgen auf den verschiedensten Wegen oder Kanälen...

 

Und um das nicht zu riskieren, 

 

MUSSTE ich (und das ist das einzige Muss, was ich noch  gelten ließ und lasse) genau DAS tun, was ich getan habe: Mich zurückziehen und mich zunächst nur um mich selbst kümmern. Ich musste alles andere einfach kurzzeitig ausblenden. Anders hätte das nicht funktioniert, denn auch ich kann mich nicht zerteilen, reichte meine Energie kaum mehr für meine eigenen Schritte. Alles andere würde man danach regeln können.

So hat unterm Strich  jede Depression oder Krise auch etwas Positives!

 

Denn jede Depression bringt auch Eines mit sich: Die Chance, Dinge zu erkennen, zu begreifen, zu finden, zu sortieren. Statt weiter in die falsche Richtung zu laufen,  bietet sie die Chance, auf einen Neuanfang. Und DAS IST GUT, wenn man es als solches erst einmal verstehen und annehmen kann... Es ist ein nicht leichter Weg. Meiner ist noch lange nicht zu Ende gegangen, doch ich bin an dem Teil der Wegstrecke angekommen, wo bereits Vieles neu sortiert ist, Dinge wieder klar vor mir liegen und ich sagen kann: Hey, ich war nie "wirklich weg", doch ICH BIN WIEDER DA.

An dieser Stelle also sorry an all jene, die die Folgen ein wenig mit abbekamen als Collateralschaden sozusagen. Es tut mir leid, doch es ging nicht anders und ich hoffe auf Euer Verständnis.
Und ein Riiiiiiiiieeeeeeeesen, wirklich Meeeeeeeegaaaa Dankeschön an alle, die  mich auch in dieser Zeit nie aufgegeben haben, geduldig und verständnisvoll mit mir waren, bei mir blieben und sich jetzt mit mir freuen! Ihr seid die ALLERGRÖSSTEN!



Mit diesem Beitrag habe ich mich jetzt also "offiziell" zurück gemeldet. Was sich im Einzelnen ändern wird, welche Neuerungen es gibt usw usw usw, das erfahrt Ihr in einem weiteren Beitrag.
Ich denke, für's Erste habe ich Euch genug Buchstaben entgegen geworfen ;) Auch wenn ich mir Mühe gab, das alles ein wenig nett zu illustrieren :)

In diesem Sinne: I am back aus Chaoscity...! 150% glatt laufen wird es bei mir nie, dann wäre ich nicht mehr die, die ich nun einmal bin ;), doch zumindest wird es jetzt wieder laufen, wie ICH es will und es MICH glücklich macht. Und ich denke, NUR DAMIT ist die Voraussetzung gegeben, auch meine Familie, die Menschen in meinem Umfeld glücklich zu machen und anderen Freude bringen zu können: Nämlich auch EUCH!

Alles Liebe und nun bis GANZ bald :)
Eure




 

Dienstag, 31. Dezember 2013

Frohes Neues - die Erklärung der Funkstille und die Gewinner des Giveaways



 

Ach herrrjeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee....

 

 
Ja das frage ich mich selbst, wenn ich ein Paar ruhige Momente zum Nachdenken habe.
Dann möchte ich gerne vor mir selbst weglaufen und einfach nur die Flucht ergreifen ;)


 Aber nu ist's zu spät und ich stecke mittendrin.

 Aber kurz von Anfang an


Dass Frau Von und Zu Wunderzeit grundsätzlich ein Zeitproblem hat durch exzessives Tanzen auf 24 Hochzeiten gleichzeitig, das dürfte ja ausreichend bekannt sein ;) Also es war rein zeitlich eh bereits alles sehr eng. Was keiner ahnen konnte, am wenigsten ich selbst, war dass ich mich bei einer Fernsehshow bewerben/ beteiligen würde.
Anfangs war es nur eine fixe Idee und ich war selbst noch sehr skeptisch, denn schnell macht man sich vor der Nation auch mal zum Hampelmann- DAS wäre natürlich nicht in meiner Absicht. Tja, aber dann ging alles sehr schnell und schwupps die wupps, steckte ich mitten drin!


WO drin jetzt genau?


In der Millionärswahl. Ein neues TV Format auf PRO7 und Sat1. Von anfänglich 26000 Kandidaten konnte man je Woche eine Runde weiter gewählt werden, so lange, bis nach dem letzten Wahlgang nur noch 49 Teilnehmer übrig sind. Diese ziehen dann in die 7Liveshows ein. Immer jeweils 7 Teilnehmer, von denen einer per Zuschauervoting ins Finale gewählt wird. Und im Finale erkämpft sich dann einer die Million. Genau könnt Ihr das alles auf der Millionärswahlseite nachlesen, hier. Dort seht Ihr auch die 49 Kandidaten, die es geschafft haben. Äääähm ja, also auch mich.





Dass damit der Zeitplan aber noch um Einiges enger wurde, ist klar- oder? Ich fasse es ja selbst noch nicht. Ich war jetzt zum ersten Mal in Köln für die ersten Interviews und nun heißt es, sich auf die Liveshow vorbereiten. Dazwischen kündigte sich bereits die Presse an.... eigentlich alles wie im Film und ich fühle mich wie ein kleiner Pirat auf viel zu hoher See, der ganz gespannt und aufgeregt Ausschau hält, wo er denn ankern kann oder wird.




Dass da aber irgendwas dann auf der Strecke bleiben muss, weil mein Tag noch immer keine 64 Stunden hat (ja ich träume noch nicht mal mehr von 48, ich brauche mehr!!!!), war klar, und das war leider dieser Blog :( Schnieeeeef, heul. Letztlich aber habe ich ihn mir ja selbst zum Geburtstag geschenkt, damit er dann startklar ist zum Umzug- und der ist nun übrigens auch verschoben. 



Ich werde mein Bestes geben, auch hier immer wieder Inhalte zu verfassen, aber ich will nichts versprechen, was ich nicht halten kann! Also seid bitte ein wenig nachsichtig mit mir und habt Geduld. In 2014 wird das alles ausgeglichen, denn die Show ist ja auch irgendwann wieder vorbei ;)
Und im nächsten Jahr werdet Ihr hier auf jeden Fall vieeeel zu sehen bekommen. Halt aber eben evtl erst ab März. Aber ich habe diesen Blog ja nicht gemacht, um ihn dann einschlafen zu lassen nicht wahr ?! Alwo werde ich vorher schon durchaus auch immer mal für ein wenig Bewegung sorgen ;) ♥ Also büdde bleibt mir gerne erhalten...

Wer mich auf diesem Weg unterstützen möchte, der kann das gerne tun, denn jede Stimme zählt.
Eventuell habt Ihr einen Anruf für mich übrig?

Wann?


Auf jeden Fall werde ich live malen, WAS und WIE genau, ist noch ein kleines buntes Geheimnis.

Solltet Ihr nun noch mehr über all das erfahren wollen, wie die ganze heiße Wahlphase war, die ganze Aufregung etc., dann lest das doch einfach auf meiner Facebook Seite nach :) Den Blog will ich damit jetzt nicht auch noch zuposten ;) Ich wollte Euch hier nur die entsprechende Erlärung für die Funkstille geben und poste Euch jetzt nur noch die Links


Die Videos, die sicher einen kleinen Anteil hatten daran, dass ich es in die Show geschafft habe, die verlinkle ich Euch zum Schluss noch unten- denn Millionärswahl hin oder her- interessant anzuschauen sind die sicher für manchen :)

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Jawolllllllllll, und dann noch das dicke SORRY


Die Gewinner vom Tassencontest wissen ja schon lange, dass sie die Gewinner sind. Nur die Tassen haben sie noch nicht- schäm Das ist ebenfalls obigen Ausführungen zu verdanken. Aaaber: Wir haben ziemlich gut auf Eure Tassen aufgepasst. Ramona wird Euch diese gnaz schnell jetzt im neune Jahr senden ♥
Wenn Ihr das dann noch etwas beschleunigen wollt, dann seid doch so lieb und schickt mir vorsichtshalber nochmals Eure Adresse an Isabelle@zacher-finet.de. Bis ich die Mails nämlich aus den Untiefen meines überquellenden Postfachs gefischt habe, vergeht evtl nochmal Zeit :( Aber ich versuch's und beeile mich. Auf jeden Fall kommt nichts weg und was Euch zusteht, steht Euch zu ♥


 Die Gewinner meines Stempel Giveaways habe ich noch nicht einmal ziehen können. DAS mache ich aber jetzt in der ersten Januarwoche und dann werdet Ihr hier davon lesen, bzw die Gewinner erfahren es dann auch hier. Natürlich ist es jetzt vieeeeeeeeeeeeeel zu spät für einen Eulenstempel mit Weihnachtsmützen. Wenn Ihr den dann trotzdem schonmal für Weihnachten 2014 haben wollt okay ;) ,aber ansonsten würde ich Euch dann jetzt einen schicken OHNE Weihnachtsmützen oder Euch einfach auch nochmal die freie Wahl lassen.



 Auf jeden Fall bin ich Euch aber meeeeeeeeeeeeega dankbar für Eure Geduld!

 

So, nu pack ich Euch hier noch die Videos rein, ein gesundes, frohes neues Jahr wünsche ich Euch ebenfalls persönlich per Video und verabschiede mich jetzt mal bis 2014 ;)



Macht's hübsch, bis bald und alles Liebe, 
Eure


Und hier noch die 3 oben genannten Videos, die wohl nicht hanz unwichtig waren bei der ganzen Sache ;)
Wer gerne öfters solche Videos sehen würde, der abonniert am besten einfach den Kanal, denn ansonsten möchte ich hier nicht so viel verlinken un dmache das jetzt nur, damit das Ganze da oben ein halbwegs vollständiges Bild ergibt nach der ganzen Stille ♥



 





 

Sonntag, 1. Dezember 2013

Zum Advent ein kleines DIY und das Stempel Give Away

Liebe Kreativlinge und die, die es werden wollen ;) - oder wie auch immer... 

einfach ein großes Halloooooo


Versprochen war das Posting für gestern, aber mir kam leider die Zeit und I-Net Vebindung dazwischen. Inzwischen finde ich genau den 1sten Advent dafür auch viel passender und zumindest halt ich ja auch Wort und mache mich noch in DIESER Woche ehrlich mit meinen Give Away-Schulden bei Euch ;)


Ich hoffe, Ihr habt es kuschelig und warm und vielleicht ein bißchen Zeit zum Plätzchen backen, vielleicht schon Geschenkeverpackungen basteln oder so? Ich bin damit ja grundsätzlich zu spät dran und meistens vergesse ich irgendetwas, wie vorzugsweise das Tesa oder etwas anderes Wichtiges. So passierte es mir auch schon, dass ich Geschenke mit Kreppband zukleben musste ;)
Fall Ihr auch manchmal unter vorweihnachtlicher-stressbedingter Demenz leidet und zB die Geschenkanhänger vergessen habt, dann hilft Euch das hier evtl weiter...

Mini DIY Geschenkanhänger



Dazu schneide ich mir einfach aus Papier einige Rechtecke.
Dann klebe ich bunte, zugeschnittene Papierstreifen auf doppelseitiges Klebeband (das Papier kann Geschenkpapier sein, selbst bemaltes Papier oder was auch immer) und schneide diese Streifen dann wieder zu Vierecken zurecht.
Jeweils ein Viereck wird dann am Rand auf einen der Papierzuschnitte geklebt und das Ganze dann gelocht. (Das ist dafür nämlich die Verstärkung)
Schnur durch und fertig :)



Danach könnt Ihr das Ganze  nach ♥-enslust bestempeln, verzieren und beschriften
Also wirklich super einfach aber wirkungsvoll- so wie ich das mag :)

Um Euch das Ganze noch einfacher zu machen und mich bei Euch wie angekündigt ehrlich zu machen, kommen wir dann mal zu meinem Stempel Give Away.


Ich sagte ja "ein Give Away" je 10er Schritt Leser bis zur 100. Nun sind wir bei 31, also befinde ich mich mit genau 3 im Rückstand-- ähem hüstel.
Also verlose ich nicht 1 Stempel, sondern 3 (an 3 unterschiedliche Empfänger natürlich;) ).

Funktionieren tut das Ganze so, dass Ihr einfach mitmachen könnt bei dieser kleinen Verlosung, wenn Ihr in die Kommentare schreibt, welchen Stempel Ihr gerne hättet.
Wer MIT eigenem Blog mitmacht, der darf das Posting gerne verlinken und auch das folgende Give Away Bildchen mitnehmen! Wer einen Facebook Account hat oder eine Seite, der darf natürlich auch gerne verlinken und das Bildchen mitnehmen...
Über BEIDES würde ich mich seeeeeeeeeehr freuen, auch wenn die neuen Schulden dann nicht mehr weit sind ;) Nehmt darauf bitte einfach mal so gar KEINE Rücksicht ;)


Die Aktion lasse ich mal laufen bis zum 10.12.2013 20.00Uhr. Ich denke das ist noch rechtzeitig dass Ihr mit den Stempeln etwas anfangen könnt und falls Euch das zu knapp ist, sucht Ihr Euch einfach einen Osterstempel aus ;)


Wählen könnt Ihr aus diesen 3 Stempeln aus dem folgenden Bild, oder aber Ihr geht gucken durch alle 3 Shops und sucht Euch einfach einen aus, der Euch gefällt. Damit Ihr nicht so lange suchen müsst, verlinke ich Euch die Shopkategorien hier direkt.  Shop1, Shop2 ,Shop3 (Jaaa, wir haben uns ein wenig doof angestellt und es bisher noch nicht geschafft, ALLES in nur einem Shop zu zeigen)

Um Euch aber dazu eben nicht zu "nötigen" habe ich halt vorsichtshalber diese 3 ausgesucht für diejenigen, die nicht extra gucken wollen.

Wenn Ihr anonym mitmacht oder so, dann vergesst aber bitte nicht, mir in die Kommentare reinzuschreiben, dass Ihr Frau XY aus Z seid, die ich unter XYZ erreiche.
Ausgelost wird hier übrigens mal per Random im I-Net.

Jaaaaaaa und ansonsten: Meinen Weihnachtskalender kann ich Euch leider erst demnächst zeigen. Damit bin ich wohl die Bloggerin, die am meisten zu spät kommt und das letzte Posting zum Thema Weihnachtskalender macht. Das ist natürlich ziemlich peinlich. Aber think positive: Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Ihr Kontakt habt zu DER Bloggerin, die den Preis gewinnen wird, für das früheste Weihnachtskalenderposting 2014... Nämlich zu mir :) ! Es wird mir eine Ehre sein...
Evtl erfinde ich aber auch einfach noch schnell den Osterkalender??? Lasst mich mal nachdenken ;)



So, na denn macht's erstmal hübsch! Habt einen kuscheligen ersten Advent und genießt den Sonntag.
Liebe Grüße und bis bald,

Eure 


p.s: Mein Jüngster heute "Mama bald kommt der Leckolaus mit den großen Sack" :)))) ♥ Wie herrlich..., und das zum Frühstück.